Fehlstart bei Rakete Frankfurt

Eklat beim World-Klapp – Frankfurter Klapprad-Kollektiv im Stimmungstief

„So nicht! Heinz Schenk würde sich im Grab rumdrehen!“, war von Mitgliedern der World-Klapp-Wahrheitskommission zu hören, nachdem sie sich das Bewerbungsvideo der Mannschaft „Rakete Frankfurt“ zu Gemüte geführt hatten.

„Dieses schnell zusammengeschusterte Machwerk der Frankfurter Handkäsfresser beleidigt unsere Augen!“, war die einhellige Meinung.

Hintergrund des Eklats ist das Bewerbungsverfahren zum World-Klapp in Schopp. Mannschaften werden nur zum Start zugelassen, wenn sie die Wahrheitskommision von ihrer aufrechten Klapprad-Gesinnung überzeugen können.

Es steht der Vorwurf im Raume, dass sich die Mannschaft aus der Main-Metropole einen der begehrten Startplätze durch die Abgabe eines drittklassigen B-Movies erschleichen wollte.

„Schon im letzten Jahr beim World-Klapp in Berlin haben wir Rakete Frankfurt nur aus Mitleid zugelassen!“, war zu hören. In ihrem damaligen Video hatte ein Fahrer große Schwierigkeiten ein Klapprad zu steuern.

„Von wegen Fortschritt durch Forschung – dieses Video stellt ein abschreckendes Beispiel dar. Gefilmt mit einer alten DDR-Kamera, die Filmrolle springt, das Zelluloid ist voller Striefen und die Tonspur knackt. Und dass man mit der Kaliumpermanganat-Lösung die Karbon-Schalen im Steuerrohr spült, haben wir schon zur Aufnahmeprüfung im Kindergarten gewusst! “

Die Wahrheitskommission schickte sofort den ersten blauen Brief an die vier Nachwuchs-Forscher mit der Bitte um Nachbesserung. Wurde das Filmchen etwa auf nem Apple-Woi-Computer zusammengeschnitten?

Die Frage steht im Raum, ob das Niveau der World-Klapp Bewerbungen in diesem Jahr komplett unter Null absinkt.

Die Wahrheitskommission ist alarmiert.

World-Klapp Starter/Bewerbungen

Rakete-Frankfurt-Fortschritt-durch-Forschung-1Rakete Frankfurt – bei der Bewerbung geschludert

Merke:
Auch ein großer Sponsor im Rücken (H. T. Borstenson) ist keine Garantie für einen sicheren Startplatz.

 

6 Antworten auf „Fehlstart bei Rakete Frankfurt“

  1. Wir haben uns das noch mal angesehen:

    Wir glauben ja nicht, dass die Kratzer von der Kamera kommen.
    Das Gerät mit dem Rakete die Filme schneidet, ist doch auch schon ziemlich alt. Da ist sicher viel Dreck drin. Die Kratzer kann man rauspolieren, aber dann wird der Film halt auch viel dünner.

    Am besten dreht Rakete das Video einfach noch mal.
    Jetzt wisst ihr ja wie es geht!

    Die Borstensonwerke machen jetzt übrigens auch in Wurstbürsten.

  2. Lieber Horst Thorsten Borstenson.
    Die Zeichen der Zeit stehen auf Veränderung und deine Worte geben Hoffnung auf Besseres. Nicht zu denken, wenn als bald der Frankfurter Startplatz in andere Hände fallen würde!
    Hochachtungsvoll die Rennleitung

  3. Liebe Wahrheitskommission,

    sicher haben Sie Recht, was die ungenügende Bildqualität des RAKETE-Films betrifft. Als Hauptsponsor des Teams muss ich aber meinen Schützlingen zur Seite springen:

    Team RAKETE sind junge Burschen! Von Ehrgeiz zerfressen konzentrieren sie sich auf ihre Trainingseinheiten und investieren jeden Cent in ihr Sportequipment.
    Ich pflichte Ihrer Kritik bei: Leider kommt dabei die perfekte Sebstinszenierung auf medial hohem Niveau mitunter zu kurz! Auch mir tut es weh zu sehen, wie RAKTETE mit Kameras aus NVA-Beständen und abgelaufenen ORWO-Chargen Filmchen produziert, die dem Klappradsport und vor allem der Bürstenindustrie mehr schaden als nützen.

    Als Sponsor muss ich mir da an die eigene Nase fassen. Was kann kann getan werden, um den entstandenen Schaden wieder gut zu machen? Nur so viel: Die Borstensonwerke arbeiten zur Zeit an der Entwicklung eines Polierautomaten, der Kratzer aus Filmkopien heraus bürstet.
    Wir werden in den nächsten Wochen bessere Bilder zu sehen bekommen!

    Herzlichst, ein klappsportbegeisterter,
    Horst Thorsten Borstenson
    Geschäftsleitung Borstensonwerke S.A., Thun, Schweiz

    Wer bürstet garstig morgens schon?
    Horst Thorsten Borstenson!

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