Startplatz 4 für Heltersberger Konvertiten

Vor einem Jahr sind die vier Heltersberger zur Klappradbewegung konvertiert. „Seither geht es uns besser“, so der Teamkapitän Rick Schah.
Vor dieser Zeit waren sie dem Liegerad-Kult erlegen und pendelten immer zwischen Hundsweihersägemühle und dem Lindenbrunnerhof.

„Uns wurden die Augen geöffnet, denn wir waren von der Liegerei verblendet“, berichtet Sergey Fährlich kleinlaut. „Seither haben wir nicht mehr gegen das achte Gebot verstoßen.“

Die Liegeräder wurden verschrottet und das Team nahm im letzten Jahr beim World-Klapp teil.

„Einsicht muss belohnt werden“, war von der Wahrheitskommission zur hören.

8tes Gebot Du sollst nicht liegen

FIGHT KLAPP HELTERSBERG

 

2015 konnten wir unsere Mission von 1000 Meilen nicht erfüllen. 2016 wird dies klapplett anders! Das Jahr der Enthaltsamkeit ist vorüber! Bier, Hausmacher und süßgespritzte Eisweinschorle sorgten als Grundnahrungsmittel dafür, dass unsere geblähten Körper eine aerodynamische Form angenommen haben. Diesen Vorteil werden wir auf der Bergab-Passage gnadenlos nutzen. Nach unseren sportwissenschaftlichen Berechnungen haben wir ebenfalls festgestellt, dass die Innenkurve der kürzeste Weg ist. Dank derartiger Erkenntnisse sollte uns der Sieg nicht zu nehmen sein! Wir danken unseren Hauptsponsoren, Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und der Metzgerei „Grobundfett“ für das entgegen gebrachte Vertrauen.

Rick Schah mit Pornobalken aus Schmalenberg

Der Herr hat mich erleuchtet, als ich an den Dynamo griff. Von diesem Zeitpunkt an wusste ich was meine Bestimmung ist. Er trug mir auf, noch 3 weitere Weggefährten zu suchen. Unverzüglich begann ich mit meiner Queste. Das Schicksal war mir hold und ich fand drei einfach strukturierte Geister, die blöd genug waren, meiner Passion nach dem goldenen Scharnier zu folgen. Der erste den ich fand war…

Sergey Fährlich mit Schenkelbürste aus Heltersberg

Kurz vor meiner Pension begegneten mir zwei klapprige Klappradfahrer auf einer Mission. Schah und Laner haben mich auserwählt und forderten mich auf, ihr Aggregat anzufassen. „Vorsicht Sergey! Bloß nicht den Dynamo berühren“ sagte ich mir. Zu spät! Die Adhäsionskraft der Induktionsspule brach meinen ehernen Willen. Somit war ich im Wirbelstrom des Gleichstroms gefangen!

Paul Laner mit Schenkelbürste aus Heltersberg

Alleine und zu Fuß durch den Pfälzerwald irrend, begegnete ich eines Tages meinem Schicksal. Er hielt mir seinen Dynamo vor die Nase und sprach mit salbungsvoller Stimme: „Fass ihn an!“ Ich tat wie mir der Fremde auftrug. Die Erleuchtung (3 Watt) erschütterte mich bis in die tiefsten Tiefen meiner Seele. Endlich wusste ich was ich zu tun hatte. Das 28 Zöller wurde unverzüglich im Trockner auf 20 Zoll geschrumpft. Beim Entnehmen ist es in der Mitte auseinander geklappt und musste mit einer Scharnierschraube fixiert werden.

Eddi Kette mit Walrossbart aus Weselberg

Als mir die Erleuchtung unter der heißen, roten Höhensonne des Solariums Ecke Kalupke-Scharnierstr. die Gewissheit brachte, „das Oval ist nicht genug“, holte ich mein Klappgeschoss aus dem Dachgeschoss und pimpte es zurecht. Beim Trainieren hatte ich oft platt aber nur unten. Also entwickelte ich die Technik, das Klappgeschirr andersrum zu verwenden. In dieser Findungsphase kreuzten sich meine Wege mit R. Schah, P. Laner und S. Fährlich. Nun war auch mein Glied in der Kette (Aua).

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